Katharina Konarek ist Direktorin des von Deutschland finanzierten Haifa-Zentrums für Deutsch- und Europastudien an der Universität Haifa. Zuvor war sie als Projektmanagerin für die
Friedrich-Ebert-Stiftung in den Palästinensischen Gebieten und in Polen tätig.
Katharina Konarek studierte am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Birzeit-Universität in Ramallah und der Hebräischen Universität in Jerusalem. Sie
schloss 2008 mit einem Magister Artium (M.A.) in Politikwissenschaft und interkultureller Kommunikation ab. In ihrer Masterarbeit analysierte sie die palästinensische Fatah. Derzeit promoviert
sie sowohl an der Universität der Bundeswehr München als auch an der Universität Haifa. Von 2009 bis 2012 war sie Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung.
In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf die deutsche Außenpolitik im Nahen Osten und die Rolle der deutschen politischen Stiftungen in Israel und den Palästinensischen Gebieten. Darüber
hinaus beschäftigt sie sich mit europäischer Außenpolitik und Migration. Eine ihrer Hauptveröffentlichung ist „Die Arbeit der deutschen politischen Stiftungen zwischen Jerusalem, Ramallah und Tel
Aviv“ (2018), auf Englisch erschienen bei Springer.